Und weg war die letzte kostbare Ablenkung, bevor ich mich mit Ardin auseinandersetzen musste. Ich warf ihm den ersten Blick des Tages zu. Er sah beschissen aus, wie üblich. Wenn es stimmte, was Margory mir einmal im Vertrauen gesagt hatte, dann schlief er kaum mehr als ein paar Stunden. Aber wenn sie erwartete, dass ich ihrem Mann deswegen den Arsch streicheln würde, hatte sie sich geschnitten. Margory war eine wundervolle Frau, aber das konnte sie mal schön selbst machen. Ich hatte seit her trotz allem nichts mehr über die blasse Haut und die Augenringe gesagt, nichts mehr darüber ob Ardin die Nacht durchgesoffen hätte. Wegen der Frau eben, die wollte man nicht zum Feind. Problem war, was anderes fiel mir nicht ein, was ich hätte sagen können. Also sah ich wieder weg, ging voran zum Tisch des wachhabenden Sergeants gegenüber der Eingangstür und trug Ardin und mich für die nächsten Stunden aus. Ich nahm mir Hut und Mantel und verließ von Cyneburg gefolgt die Polizeiwache in der Leman Street.
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Society of Trouble's what you're in Rudeness
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Aus dem Raum hinauskomplementiert, gefolgt von einem wutschnaubenden Ardin, bemerkte ich etwas Unerwartetes. Da stand noch immer in unveränderter Pose der Sergeant der Nachtschicht und natürlich hatte Ardin direkt einen klugen Kommentar deswegen auf den Lippen, ich würdigte ihn weiter keines Blickes, musterte stattdessen den Sergeant. Ich konnte es nicht leugnen: So viel Diensteifer überraschten mich zutiefst und brachten meine Theorien ins Wanken, ich dachte er türmte bei erster Gelegenheit. Das hielt mich jedoch nicht davon ab den Mann anzublaffen: „Wollen Sie Ihre Aufschriebe vielleicht heute noch der Tagschicht übergeben? Oder wo denken Sie, dass Sergeant Constantine die Meldungen eintragen soll? Etwa Constable Jones auf den Arsch?!“ Ich konnte den Unmut des Mannes sehen. Die von Müdigkeit und Überarbeitung aufgeriebene Beherrschung lag ihm so zerbrechlich dicht unter der Haut, dass ich sie förmlich darunter wegbröckeln sehen konnte. Ich gierte förmlich nach dem Widerspruch, dass er sich zu beklagen wagte, war ich doch der Grund aus dem er noch hier stand, der Grund weshalb er seine Niederschriften noch nicht längst der Tagschicht übergeben hatte. Aber der Mann schwieg eisern, es sprach für seine Intelligenz, seine Tauglichkeit für die Arbeit. Und wenn er nach den Regeln spielte, dann hatte sein mustergültiges Verhalten und sein diensteifriges Warten sich darin ausgezahlt, dass er einem Inspector damit im Gedächtnis bleiben würde. War er nicht das unschuldige Schaf, das er hier vorgab zu sein, dann stand das Schicksal des Mannes ohnehin auf einer anderen Münze geschrieben. „Gehen Sie schon, Sergeant.“ – „Ja, Sir.“ Er verschwand. Cyneburg sah ihm nach. Sie fragte mich, für wie klebrig ich die Hände des Mannes wohl hielt, aber ich antwortete ihr nicht.
Und weg war die letzte kostbare Ablenkung, bevor ich mich mit Ardin auseinandersetzen musste. Ich warf ihm den ersten Blick des Tages zu. Er sah beschissen aus, wie üblich. Wenn es stimmte, was Margory mir einmal im Vertrauen gesagt hatte, dann schlief er kaum mehr als ein paar Stunden. Aber wenn sie erwartete, dass ich ihrem Mann deswegen den Arsch streicheln würde, hatte sie sich geschnitten. Margory war eine wundervolle Frau, aber das konnte sie mal schön selbst machen. Ich hatte seit her trotz allem nichts mehr über die blasse Haut und die Augenringe gesagt, nichts mehr darüber ob Ardin die Nacht durchgesoffen hätte. Wegen der Frau eben, die wollte man nicht zum Feind. Problem war, was anderes fiel mir nicht ein, was ich hätte sagen können. Also sah ich wieder weg, ging voran zum Tisch des wachhabenden Sergeants gegenüber der Eingangstür und trug Ardin und mich für die nächsten Stunden aus. Ich nahm mir Hut und Mantel und verließ von Cyneburg gefolgt die Polizeiwache in der Leman Street. |
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