Gewaltsam wende ich die Augen ab von ihr, tippe mit einer vagen Geste auf meine Schulter. Sie flattert von meinem Knie hoch dorthin neben meinem Kopf, ihre Krallen graben sich in den Stoff meines Sakkos und die Diskussion bleibt ohne ein Fazit hinter uns liegen. Es ist ein Waffenstillstand, bei dem keiner von uns gewonnen hat.
„Herein.“, erklingt meine Stimme fest und sachlich. Streng, fast ein wenig unwillig richte ich den Blick auf die Tür des Abteils. Ich kann den Unmut über Naschas Vorschlag nicht gänzlich aus meinen Zügen verbannen. Aber ich will mein Bestes geben und mich auf das konzentrieren was auch immer dort herein kommen wird. Es hat nicht lange gedauert seit Nico das Abteil verlassen hat. Ich frage mich ob er es ist, der klopft. Oder ob der Schaffner neuen Mut für eine weitere Belästigung gefasst hat. Immerhin bin ich diesmal allein und kann all meine Wut an ihm auslassen. Fast freue ich mich auf grimmige Weise auf diese Gelegenheit. Womit ich nicht rechne ist der Junge. Ich hätte es mir denken können. Ich habe es nicht. Anmerken lasse ich es mir nicht, sondern bedenke den sich öffnenden Spalt der Tür stattdessen mit einem strengen aber sachlichen Blick.

